Die Wurmloch-Odyssee

von Erik Simon & Angela und Karlheinz Steinmüller

Fasziniert von den bizarren Schätzen eines Trödelbasars, der einen ganzen Mond einnimmt, verpaßt ein Navigator den Abflug seines Raumschiffs. Er muß sich fortan allein unter Außerirdischen durchschlagen, zurück zur Erde – und der Weg dorthin ist weit. Noch weiter gerät die Heimreise jedoch für sein Schiff, die Mercurius Quarbis, die nunmehr ohne Navigator durch das Raum-Zeit-Gefüge irrt. Die Begegnung mit einem zeitfressenden Weltenlaicher ist da noch die geringste Schwierigkeit. Schließlich langt man, dem engagierten Bord-Chor sei Dank, doch noch bei der Erde an, nur um festzustellen, daß der Navigator längst dort angekommen und schon wieder abgereist ist …

Mit der vorliegenden Weltraum-Operette in acht Episoden finden die Werkausgaben Erik Simons wie auch der Steinmüllers eine gemeinsame Fortsetzung.

 


»Die Autoren erzählen mit Verve und Elan spannende Fabeln, die den Leser zum Nachdenken anregen.« — Franz Rottensteiner

»Erik Simons Kurzgeschichtenwerk zeichnet sich […] durch eine erstaunliche Vielseitigkeit im Gebrauch von literarischen Formen und Stilmitteln aus.« — Aus der Laudatio zum Kurd-Laßwitz-Preis 2003


Inhalt:
Angela und Karlheinz Steinmüller: Apologie

Die Wurmloch-Odyssee
Eine Weltraum-Operette in acht Episoden
– Breg’cl’orileino: Der Trödelmond beim Toliman
– Lef er’Xigamon: Toliman – Ilion C: Flugverlauf normal
– Raf Effarig: Per Lichtspruch – dringend
– Nabla erk Lampadon: Da-Unten, Hier-Draußen
– Sven Sörenson: Zur Frage des zeitfressenden Weltenlaichers
– RX 1950364: Desiderius Felix
– Moritz Schneider: Bordtagebuch: Auf den Halben Planeten
– Desiderius Kemeny: Heimkehrer

Erik Simon: Quellen und Anmerkungen

 

Leseprobe als PDF

Originalausgabe

Ein Memoranda-Buch im Golkonda Verlag

Klappenbroschur | 183 Seiten | € 15,90
ISBN 978-3-946503-16-3

E-Book | ca. 183 Seiten
ISBN 978-3-946503-20-0

Dieses Buch erscheint im Juni 2017.

Angela und Karlheinz Steinmüller zählten zu den führenden Science-Fiction-Autoren der DDR. Angela, Jahrgang 1941, ist Diplom-Mathematikerin, der 1950 geborene Karlheinz Diplomphysiker und Doktor der Philosophie, seit den neunziger Jahren auch einer der angesehensten deutschen Futurologen. Auf Karlheinz’ ersten SF-Erzählungband Der letzte Tag auf der Venus (1979) folgten zahlreiche gemeinsam mit Angela verfaßte Arbeiten, ­darunter 1982 der Roman Andymon, der zum beliebtesten SF-Buch der DDR gewählt wurde. Seit 2004 erscheinen ihre gesammelten »Werke in Einzelausgaben«. Die Steinmüllers wurden dreimal mit dem Kurd-Laßwitz-Preis für die beste deutschsprachige Erzählung ausgezeichnet – Angela allein, beide zu­sammen sowie zu dritt mit Erik Simon.

Erik Simon, Jahrgang 1950, Diplomphysiker, trug als Lektor und Heraus­geber wesentlich zur Publikation ausländischer Science Fiction in der DDR bei; selbst übersetzt hat er unter anderem Bücher von A. und B. Strugazki, Andrzej Sapkowski und Vernor Vinge. Seinem Debütband als Autor Die ersten Zeitreisen (1977 zusammen mit Reinhard Heinrich) folgten weitere SF-Erzählungsbände in der DDR und im Ausland, seit 2002 schließlich die Werkausgabe »Simon’s Fiction«. Neben einigen internationalen SF-Preisen hat er fünfmal den Kurd-Laßwitz-Preis gewonnen, darunter zweimal als alleiniger Verfasser der besten deutschsprachigen Erzählung und einmal als Ko-Autor der Steinmüllers.